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Beitrag vom 08.10.2014

Sehbehinderte Schüler zu Gast im Autohaus

Für Schüler gilt, sich frühzeitig durch ein betriebliches Praktikum beruflich zu orientieren. Auch für Jugendliche mit Sehbehinderung oder Blindheit stellt sich die Frage nach einem geeigneten Praktikumsplatz, und sie erhalten dabei Hilfe aus Schleswig.„Wir sind die Schule ohne Schüler“, sagt Beratungslehrer Axel E. Scholz vom Landesförderzentrum Sehen in Schleswig. Das Zentrum betreut landesweit 930 junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf. Seit 15 Jahren findet der Kurs „Auf ins Praktikum“ in Schleswig statt. Neben der Theorie gehören dann auch Besuche in möglichen Ausbildungsbetrieben zum Programm. So ging es nun für eine Gruppe der sehbehinderten Jugendlichen aus ganz Schleswig-Holstein zum Autohaus Thomsen in Kropp. Geschäftsführer Carsten Saß zeigte und erklärte bei einem Rundgang seinen Betrieb und stellte sich den Fragen der jungen Gäste. Tom Reinold (14)aus Reinfeld, Philipp Kluge(15) aus Schwarzenbek, Tim Jarms (15) aus Bokel, Ole Volkmar (14) aus Hohenhorn und Klara Pohl (14) aus Kiel hatten sich gut vorbereitet. „Muss ich jedem im Betrieb sagen, dass ich eine Sehbehinderung habe?“ oder „Darf ich während der Arbeit mein Handy benutzen?“, waren nur einige der Fragen, die Carsten Saß beantworten musste. Nach knapp zwei Stunden war der Exkurs in die Arbeitswelt beendet und die Jugendlichen freuten sich auf ihren Feierabend im Schwimmbad.



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