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Die Schülerin Nariman Rashid sitzt vor ihrem Laptop. Ihr Beratungslehrer, Artjom Krichewskij (LFS) demonstriert Techniken im Umgang mit dem Laptop.
Kieler Nachrichten vom 19.01.2021

Wie die Technik hilft

Während sich im Lockdown viele Schüler mit dem Homeschooling herumquälen, hatten junge Menschen, die schlecht oder gar nicht sehen können, den Sprung ins digitale Lernen schon vor der Krise vollbracht. (mehr …)


Organigramm des LFS - Arbeitsbereiche und Angebote

Weltweit schätzt die WHO für das Jahr 2014 etwa 246 Mio. Menschen mit Sehbehinderung (ca. 3,4%) und 39 Mio. Menschen mit Blindheit (ca. 0,05%) bei einer Gesamtbevölkerung von 7,26 Mrd. Menschen (RKI 2017).

Das LFS unterstützt 1027 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Blindheit und Sehbehinderung in Schleswig-Holstein (Schulstatistik SH 2020).

Die Unterstützung und Beratung gliedert sich dabei in folgende Bereiche:

• Früh- und Elementarbereich
• Sehbehinderung
• Komplexe Beeinträchtigung
• Blindheit
• Berufliche Bildung


Arbeits- und Berufsfelder

Im Rahmen der Beruflichen Bildung haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Berufsabschlüsse in verschiedenen Berufsfeldern erreicht oder wurden in Arbeitsfeldern des Berufsbildungsbereichs der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) begleitet.

Hier findet sich eine Auflistung.


Definition Sehbehinderung und Blindheit

Nach deutschem Sozialrecht gilt eine Person als sehbehindert, wenn diese auf dem besser sehenden Auge mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 30% (Visus ≤ 0,3) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen (Visus = 1,0) erkennt.

Eine Person gilt als hochgradig sehbehindert, wenn diese auf dem besser sehenden Auge mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 5% (Visus ≤ 0,05) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen erkennt.

Ein Person gilt als blind, wenn diese auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 2% (Visus ≤ 0,02) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen erkennt.

Zu berücksichtigen sind ggf. das Gesichtsfeld sowie die visuelle Wahrnehmungsverarbeitung.

Für die Einschätzung des individuellen Förderbedarfs Sehen ist das funktionale Sehen von Bedeutung, welches neben den individuellen visuellen Fähigkeiten zusätzlich die persönlichen Kompetenzen sowie die Umweltgegebenheiten mit einbezieht.


Elaine und Julina sitzen auf einer Bank. Julina hält ihren Langstock in der Hand. Bildtext: Hoffen auf viele Anregungen: Elaine Niedermirtl (l.) und Julina Seekopp vom Itzehoer Jugendparlament machen sich für die Attraktivierung der Skater-Anlage stark.
Schleswiger Zeitung vom 15.01.2021

Ideen für neue Skater-Anlage

Itzehoer Jugendparlament hofft auf rege Beteiligung/Stadt stellt 40.000 Euro in Aussicht

(mehr …)


Übergabe des Schlüssels durch Jan Kröger (Vereinsvorsitzender) an Ute Hölscher (stellv. Leitung). Zu sehen sind zudem drei Schüler mit Marion Ewald, einer Mitarbeiterin aus dem Kursteam.Eine Schülerin und ein Schüler sitzen auf einem elektrischen Zweisitzertandem.
Schleswiger Nachrichten vom 30.09.2020

Ein neues Tandem am LFS

Das Landesförderzentrum Sehen freut sich über ein neues Elektro-Tandem. Der „Förderverein sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher“ konnte das leuchtend rote Gefährt aus Spendengeldern finanzieren (mehr …)



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