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Beitrag vom 18.01.2021

Definition Sehbehinderung und Blindheit

Nach deutschem Sozialrecht gilt eine Person als sehbehindert, wenn diese auf dem besser sehenden Auge mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 30% (Visus ≤ 0.3) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen (Visus = 1,0) erkennt.

Eine Person gilt als hochgradig sehbehindert, wenn diese auf dem besser sehenden Auge mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 5% (Visus ≤ 0,05) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen erkennt.

Ein Person gilt als blind, wenn diese auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 2% (Visus ≤ 0,02) von dem sieht, was eine Person mit normalem Sehvermögen erkennt.

Zu berücksichtigen sind ggf. das Gesichtsfeld sowie die visuelle Wahrnehmungsverarbeitung.



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